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Jubiläumsjahr 2022, Sonderausstellung 50 Jahre Friedenswege

50 Jahre „Friedenswege“ 
40 Jahre Freilichtmuseum Plöckenpass
40 Jahre Unterstützung des ÖBH
30 Jahre Museum 1915-1918

Im Jahr 2022 ist es 50 Jahre her, dass der Alpinist und Militärhistoriker Prof. Schaumann die Idee hatte, verfallene Steige aus dem Ersten Weltkrieg in den Dolomiten mit Hilfe von Freiwilligen wieder instand zu setzen. Die Enkel der ehemaligen Gegner sollten dort gemeinsam arbeiten, wo sich ihre Großväter als Feinde gegenüber standen. 1973 entstand der erste „Friedensweg“ in der Fanesgruppe. 
Schaumann gründete den Verein der DOLOMITENFREUNDE und leitete auch in den folgenden Jahren die Wegbauprojekte. Dabei erhielt er wertvolle Unterstützung von der Italienischen Armee.
Nachdem am Monte Piano durch die Begehbarmachung alter Stellungen ein Freilichtmuseum entstanden war, verlegten die DOLOMITENFREUNDE ihre Tätigkeit nach Kärnten, auf den Karnischen Kamm und das Plöckengebiet. Der Karnische Höhenweg zwischen Sillian und dem Nassfeld wurde zum ersten Friedensweg in Österreich. 

Seit 1983 entsteht im Plöckengebiet das größte Freilichtmuseum des Gebirgskrieges 1915-1917 mit Hilfe von Freiwilligen aus mittlerweile über 20 Ländern. Das Österreichische Bundesheer unterstützt seither großzügig in jenen Belangen, für die dem Verein die personellen, logistischen oder technischen Möglichkeiten fehlen. Erst das Zusammenwirken von Bundesheer und Verein DOLOMITENFREUNDE schafft die Grundlagen für den Erfolg der Friedenswege.

1992 konnten die Dolomitenfreunde im Rathaus von Kötschach-Mauthen das Museum 1915-1918 „Vom Ortler bis zur Adria“ eröffnen. Auf über 600 m² wird die Sinnlosigkeit eines Krieges anhand der Schicksale einfacher Soldaten und der Zivilbevölkerung auf beiden Seiten dargestellt. Das Museum erhielt den Österreichischen Museumspreis, das Kärntner Museumsgütesiegel und das Österreichische Museumsgütesiegel. Außerdem wurde ihm der Kulturgüterschutz nach der Haager Konvention zuerkannt.
 

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URKUNDE

Für außergewöhnliche wehrpolitische Leistungen und Verdienste um die militärische Landesverteidigung durch Unterstützung des Bundesheeres in seiner Öffentlichkeitsarbeit verliehene Auszeichnung

"PARTNER DES BUNDESHEERES"

Zusammenarbeit wehrpolitisch relevanter Vereine mit dem Bundesheer

Das Bundesheer leitet unter anderem sein Selbstverständnis daraus ab, in vielen Bereichen der Gesellschaft integriert und anerkannt zu sein. Von diesem Gedanken ausgehend, haben sich unter anderem auch zahlreiche Vereinsaktivitäten entwickelt, die die Gemeinschaft von Bevölkerung und Heer sichtbar und erlebbar machen.

Die Gewährleistung des Informations- und Erfahrungsaustausches zwischen den dem Bundesheer gewogenen Vereinen und den militärischen Einrichtungen wird als "wehrpolitische Relevanz" definiert.

Der Sinn der wehrpolitisch relevanten Zusammenarbeit liegt darin, im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit und wehrpolitischen Aktivitäten Kontakte zu vertiefen, Verständnis für einander zu fördern und sich in einer rechtlich unverbindlichen Weise auszutauschen, um dadurch Sinn und Zweck der Umfassenden Sicherheitsvorsorge in der Öffentlichkeit zu verankern.

Hinweis:

Der zweite Bericht aus der Serie "Unser Heer" beleuchtet die Lufthoheit des Österreichischen Bundesheeres.

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1. Ausgabe 2022

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2. Ausgabe 2022

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1. Ausgabe 2021

2. Ausgabe 2021

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3. Ausgabe 2021

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4. Ausgabe 2021

1. Ausgabe 2020

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2. Ausgabe 2020

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3. Ausgabe 2020

ARCHIV

"Unser Heer" 2020

UNSER HEER-1-2020
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4. Ausgabe 2020

3. Ausgabe 2019

.4. Ausgabe 2019

"Unser Heer" 2019

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UNSER HEER 2/2019
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1. Ausgabe 2019