2002

Technik- Berge - Pioniere

Anlässlich des UNO-Jahres der Berge "30 Jahre Friedenswege"

Gemeinsam mit den DOLOMITENFREUNDEN und ihren über 2000 internationalen Freiwilligen auf dem weiten Weg vom Col di Lana zum Plöckenpass

  • die Wiederbelebung des Karnischen Höhenweges

  • Biwak- und Hüttenbau

  • die Freilichtmuseen 1915-1918 Monte Piano und Plöckenpass

  • das Museum 1915-1918 Vom Ortler bis zur Adria

  • die Ausstellungen von Wien über die Bundesländer bis nach Jerusalem und in die Emirate "Technik extrem 1915" Spurensuche und Bestandsaufnahme
     

"Technik extrem 1915"

Spurensuche und Bestandsaufnahme

 

Die Köderhöhe bildete mit ihren österreichisch-ungarischen Artilleriestellungen den linken Eckpfeiler der Plöckenfront. Zur Versorgung erbauten dort österreichisch-ungarische Soldaten eine Standseilbahn, ausgehend von der Oberen Frondell Alm, der größten die je von der österreichisch-ungarischen Armee errichtet wurde:

  • Länge 1014 m, 

  • Höhenunterschied 566 m,

  • Steigung 67%.

Wegen Eisenmangels wurde fast nur Holz (!) für die kühne Trassenführung im alpinen Gelände beim Bau verwendet.

  • Fotodokumentation,

  • Fundgegenstände,

  • Originalzeichnungen

  • Vermessungstechnische Bestandsaufnahme durch Heeres Bau- und Vermessungsamt.

Zeitgeschichte vor der Klassentüre

 

Wir haben eine 4.HS-Klasse aus Kötschach eingeladen sich im Werkunterricht mit dem Bau zweier Sektoren dieser Anlage zu beteiligen, beide Modelle werden hier gezeigt.

"Der einsame Findling vom Freikofel"
(östl. Plöckenpaß/Kl.Pal)

Mitarbeiter des Vereins der DOLOMITENFREUNDE entdeckten im Bereich der ö.u. Spitzenstellung am Freikofel einen von Kanonieren selbst angefertigten Schlitten einer Lafette für ein älteres Geschütz. In einer sehr schwierigen Aktion wurde der Fund geborgen, als Außenlast durch einen Hubschrauber des österreichischen Bundesheeres abtransportiert und schließlich in unserem Museum konserviert.
Über unser Ersuchen stellt das Heeresgeschichliche Museum Wien, mit dem wir über 25 Jahre zusammenarbeiten, ein besonders seltenes und wertvolles Exponat zur Verfügung:

ein Gebirgsgeschütz Muster 1875.

Dank dieser kostenlosen Leihgabe können wir die Feuerstellung des Geschützes in seiner historischen Positionierung anschaulich darstellen. 

 

"Sie entschärfen auch die Friedenswege"


Die Männer des Entminungsdienstes des Bundesministeriums für Inneres haben seit 1983 im Bereich des Freilichtmuseums am Plöckenpass bisher insgesamt 577 Relikte des Ersten Weltkriegs durch 259 Sprengungen vernichtet.

Bilddokumentation

"Menschen in der Unmenschlichkeit"
Sonderausstellung des Hadtörténeti Muzeum/Heeresgeschichtlichen Museums, Budapest
  

  • Militärische Vorbereitung und Ausbildung

  • Körpersport anno 1910 in der Armee Honvéd als Pioniere des winterlichen Alpinismus

  • Logistik in der Armee

  • Gesundheitswesen an der Front und im Hinterland

  • Militärseelsorge

  • Treuer Kamerad der Soldaten: Tiere an der Front

  • Frauen in der Armee

  • Kulturleben an der Front

Generaldirektor Generalmajor

Dr. József Holló


Verantwortlicher Ausstellungsleiter Oberst Dr. József Lugosi

Österreichische Entminungsdienst